Bonusfolge zu meinem Podcast: FC St. Pauli im Abstiegskampf
Bornemann drücke den Reset-Knopf. Blesssin hat fertig; wir brauchen für die beiden Vorbereitungsspiele fürs Endspiel gegen Wolfsburg einen Impuls an der Seitenlinie.
Toby, unser Co-Host im POPcast, bringt Jackson Irvine ins Spiel – und das finde ich gut. Auf Kloppos Spuren beim Heimspiel ausgerechnet gegen Mainz 05! Das passt doch!
Bornemann, erlöse Alex und die Boys und uns – machet!
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Tl; dh – zu faul zum anhören – hier das Transcript:
Moin Moin St. Pauli, Moin Moin liebe HörerInnen von St. Pauli Pop, dem Podcast und dem Blog rund um den FC St. Pauli und es feuert und es feuert und es feuert bei uns und wir diskutieren und wir haben einen Live-on-Tape-Bericht quasi aus Heidenheim von unserem alten Co-Host und Freund Tobi Bayer, dem einzigen, ja,
Podcast-Promi, den wir hier in unserem kleinen Verein irgendwie haben. Und wir diskutieren viel bei Signal und wir schicken uns ab und an auch mal so Audio-Kommentare hin und her. Und dies ist einer, den ich euch auch mit Tobis Erlaubnis anschaue. empfehlen möchte. Und ich hänge Ihnen direkt an mein kleines Intro dran.
Und bitte hört ihn mal bis Ende an, weil dann versteht ihr auch erst die Überschrift. Und ja, von mir aus herzlichen Dank. So wie, dass du mir Feedback gegeben hast. Es ist auch vollkommen okay, wenn wir nicht einer Meinung sind. Und es ist auch vollkommen okay, wenn wir die Dinge dann irgendwann,
wenn sie denn offen auf dem Tisch liegen, gleich sehen. Und nur so zu eurer Info, Tobi ist übrigens nebenberuflich auch Coach, kein Fußballcoach, so wie ich auch keiner bin, aber es gibt einfach Dinge im Coaching, die, ich habe das Zombie-Coaching genannt, und das macht Blessingen gerade.
Also die treten so zu Tage, dass man sagt, nee, das geht einfach nicht mehr. Und ich, ja, ich spoiler, nein, ich spoiler nicht. Hört euch das Ganze an und in dem Sinne das ganze Stadion.
Tobi, vielen Dank. Hallo, lieber Erik. Ich, ähm, hallo, hier ist Tobi. Ich, ähm, ja, weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Du weißt ja, dass ich, ähm… dass ich deine Meinung, dass Blessin schuld an allem ist und er dringend entfernt werden müsste, lange Zeit nicht unterstützt habe. Ich fand das so ein bisschen zu früh,
zu hektisch und auch zu wenig wertschätzend dessen, was er für uns geleistet hat, denn wir sind nun mal einer der Vereine in der ersten Liga mit dem Mit dem kleinsten Budget, mit dem günstigsten Kader und mit dem vielleicht auch mutigsten Kader. Bornemann kocht, war ja lange Zeit irgendwie ein Symbol für erholt spannende neue Spieler,
von denen keiner so richtig weiß, ob sie zünden. oder nicht. Manchmal zünden sie, aber manchmal eben auch nicht. Und in letzter Zeit manchmal eben auch nicht so sehr, wie wir uns das gehofft hatten. Ich weiß zum Beispiel immer noch nicht, warum CSA immer noch eingewechselt wird. Aber ja, sei es drum. Ähm.
Ich habe das lange Zeit irgendwie angezweifelt, ob das eine gute Strategie ist, jetzt den Trainer rauszuwerfen. Deine Vorwürfe, dass wir es nicht machen, weil wir einfach anders sein wollen, finde ich Quatsch. Weil wenn wir einfach nur anders sein wollten, dann könnten wir auch noch ganz anders sein und jede Woche einen neuen Trainer. Also ich weiß nicht,
das ist irgendwie… Da unterstellst du dem Verein zu viel Romantik und gerade Oke würde ich echt keine Romantik unterstellen. Ich weiß nicht. So, warum melde ich mich aber jetzt? Ich war vorgestern, heute ist Montag, der 27. April 2026, ich war vorgestern in Heidenheim. Ich bin morgens um sechs aufgestanden, mit dem Auto alleine runtergefahren.
In acht Stunden hat das aber ganz gut geklappt. Ich habe irgendwie zwei, drei kleine Päuschen gemacht und das war okay. Zum ersten Mal in Heidenheim, auch zum ersten Mal im Stadion. Da muss man so den Berg hochrennen. Das ist ja das höchstgelegene Bundesliga-Stadion. Ich war noch nie dort und das war mal Zeit, weil ich dachte,
als ich das Ticket angefragt habe, dachte ich noch, naja, es ist ja vielleicht erst mal das letzte Mal, weil die steigen ja sicher ab und Wir hoffentlich nicht. Und jetzt habe ich da die ganze Zeit mit den Leuten in den Arm gelegen. Ich habe mir sogar einen Heidenheim Schal gekauft, weil wir sehen uns ja nächstes Jahr wieder.
Ich komme ja nächstes Jahr wieder. So, war irgendwie so. Und alles war schön, das Wetter. war schön, die Stimmung war schön. Unsere Plätze waren gut. Wir waren im Heimbereich, weil das anders nicht ging. Deswegen musste ich mir auch den Heidenheim Schal kaufen, weil ich hatte ein St. Pauli-T-Shirt an. Ich habe das extra auf links gedreht,
damit man es nicht so sieht, weil mir wurde Angst gemacht, dass ich so nicht reingelassen werde. Ich habe dann auch so einen Heidenheim Schall rübergegangen, das ging der Typ am Empfang. Also der Ordner, der mich überprüft hat, der Typ am Empfang, genau, hat nur so gegrinst. Ich glaube, der hat den Braten gerochen,
den braun-weißen Braten und meinte nur so, ist dir nicht warm? Ich doch irgendwie Jacke über hatte Schall, naja, egal. Das Spiel war in Offenbarungseid ganz schlecht. In der dritten Minute ein Tor kassieren ist natürlich auch immer nicht hilfreich, aber es war dann halt auch wirklich zäh und die paar Chancen haben auch nicht wirklich Hoffnung und Mut gemacht.
Das war relativ schnell gelutscht und dann 2-0 kassieren nach einer eigenen Ecke. Ich hatte direkt vorher noch dem Heidenheim-Fan neben mir gesagt, Ecken sind immer gefährlich für beide Seiten. Das hatte ich auch bei einer Ecke von denen gesagt. In der Hoffnung, dass wir was ziehen. Da hat es nicht geklappt.
Aber in dem Moment schießen sie dann ein Tor und er fällt mir lachend in die Arme. Die Plätze waren toll. Wir waren ganz weit weg vom Gästeblock. Einmal die Gegend gerade runter sozusagen. Eigentlich da. wo ich auch im St. Pauli Stadion immer sitze, gegen gerade ganz rechts oben, nur gibt es da keinen oben,
also drei Stufen runter war ich dann direkt dort, wo vor dem Spiel, also wo die Fernsehinterviews stattgefunden haben, ich war irgendwie von Blessin und Frank Schmidt, als sie sich herzlich begrüßt haben, vielleicht zehn Meter entfernt. Und direkt hinter mir war ein Bierstand. Und dann waren da, über dem Bierstand waren nochmal irgendwie drei Stehen- oder Sitzreihen.
Ich weiß es gar nicht. Es war sehr klein und kuschelig und toll. Alles war toll. Hinterher noch irgendwie lecker essen gewesen. Also Heidenheim war eine Reise wert. Das Spiel war fürchterlich. Und am schlimmsten war, als wir danach feiern, ich weiß nicht, ob ich es feiern kann, im Hotel waren und uns die Pressekonferenz angeguckt haben auf YouTube.
Und Alex Plassin, den ich bisher immer versucht habe zu verteidigen, schon wieder. Und ich glaube, er hat das schon mal gemacht. Und da war ich so ein bisschen irritiert. Jetzt habe ich das Gefühl, dass die Strategie hat schon wieder die Schuld auf die Mannschaft geschoben. Wir hatten einen Matchplan, das wurde aber nicht so gemacht.
Und ja, er sagt dann noch wir und nicht die. Aber es klang halt wie, ich hatte eine gute Idee und die haben es verkackt. Und das ist, das gehört sich einfach nicht. Und erstens gehört sich das nicht und zweitens ist es schädlich. Das ist toxisch. Das ist, das macht alles kaputt. Und ich könnte mir gut vorstellen,
dass am kommenden Sonntag zu Hause gegen Mainz die Mannschaft tatsächlich gegen den Trainer spielt. Es sei denn, Bornemann zieht jetzt die Notbremse und schickt den Blessingen nach Hause. ich bin jetzt auf deiner Seite, Plessin darf gehen, muss gehen, wenn wir noch irgendwie eine Chance auf den Relegationsplatz behalten wollen, denn wir spielen ja noch gegen Mainz, Leipzig,
da gibt es keine Punkte, beides nicht wahrscheinlich, wenn nicht Wunder geschehen und dann ist Endspiel gegen Wolfsburg, die können uns überholen, vielleicht haben sie uns bis dahin schon überholt und wenn wir irgendwie eine Chance auf noch irgendwelche Punkte in dieser Saison haben wollen, brauchen wir einen anderen Trainer. Du hast Bo Hendrickson ins Spiel gebracht.
Ich bringe noch einen ins Spiel. Ich weiß nicht, ob ihr den schon mal ins Spiel oder irgendwer. Aber warum nicht Jackson Irvine als Spielertrainer? So wie damals hier der komische Typ, der dann in Liverpool Trainer geworden ist. In Mainz ist der auch als Spielertrainer. Der mit den Zähnen, der jetzt irgendwie Werbung für Brause macht,
Ich habe seinen Namen vergessen, aber er ist mir auch ziemlich egal. Ich habe den einmal live gesehen, wie er mit dem Dortmunder Bus zum Pokalspiel ans Millern-Tor gekommen ist und dann saß er ganz vorne und hatte schon so eine aggro… Du weißt, wen ich meine. Der war auch Spielertrainer am Anfang, glaube ich.
Und wurde dann einer der besten Trainer aller Zeiten. Gefühlt so. Und jetzt ist er Werbeikone für eine Zuckerpause mit Taurin. So, genau. Jackson Irvine, der… Kann zwar noch gut spielen, aber ich glaube, was er noch viel besser kann, ist die Leute irgendwie zusammenraufen. Oder wahlweise Hauke Wahl. Den brauchen wir zwar in der Innenverteidigung, aber…
Kann man als Spielertrainer gleich von Anfang an spielen? Ich weiß es nicht. Aber wenn Jackson Irvine an der Seitenlinie startet und sich dann in der 70. Minute einwechselt und das Siegtor gegen Mainz schießt, ich glaube, dann geht noch was. Also du hast vollkommen recht und du hast wahrscheinlich auch die ganze Zusammenarbeit recht gehabt.
Ich möchte mich nicht bei dir entschuldigen, aber ich möchte dir von meinem Erkenntnisgewinn am Samstagabend stürzbetrunken in Heidenheim Unterkunft, so hieß das, in einem Bett, was nur 1,80 Meter lang war, wo meine Füße irgendwie 30 Zentimeter hinten runtergehangen haben. Da ist es mir klar geworden. Blessin muss weg. Der steht nicht schützend vor der Mannschaft.
Der ist nicht in der Lage, die Mannschaft in der Mannschaft zu formen. Und der muss weg. Und zwar jetzt. Ich gucke im Sekundentakt auf die FC St. Pauli Homepage, um zu gucken, ob sie es endlich verkünden. Ich hoffe bald. Mit dir. Aber erst mal Nützt ja nichts. Wir ziehen das zusammenbeißen. Forza. Hamburg ist braun-weiß.
Was uns ja bleibt, ist der Derby-Siegertitel. Also den haben sie uns in der Rückrunde nicht abnehmen können. Und im Hinspiel, boah, war das schön. Waren wir nicht zusammen da? Ich habe irgendwen getroffen. Nee, das war es nicht du, das waren andere Freunde. Aber das war sehr schön im Volksparkstadion, Auswärtssieg.
Insofern bleiben wir Derbysieger und nehmen diesen Titel mit in die 2. Liga, wenn es denn drum geht. Aber erstmal jetzt hier. Relegation schaffen wir schon.
Musik Musik Musik


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